Aufzucht & Ausbildung

 

Aufzucht und Ausbildung

 

Wir haben unsere Hexengrund-Hündin und die Kirschental-Bande bei den Züchtern

Brückner und Füller ausgesucht und im Alter von 8 Wochen zu uns geholt. Die Welpen

wohnten die ersten Wochen bei uns im Haus, um mit uns, den (Enkel- ) Kindern, Besuchern,

Katzen, Treppen und Fliesenböden vertraut zu werden. Autofahren, Dabei sein beim

Füttern der großen Hunde und erste Gehorsamsübungen fallen natürlich auch in diese Zeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit 4 - 5 Monaten erhalten die Hunde ihren eigenen Zwinger in unserer Zwingeranlage

mit Sichtkontakt zu den anderen Hunden. Jetzt dürfen die Junghunde auch mit zum

Schafstall und werden von Monika mit zur Herde gebracht, wenn sie mich vom Hüten

abholt, um die erste Prägung für ihre spätere Arbeit als Herdengebrauchshunde zu

erhalten. Auf "soziale Kontakte", auch zu anderen Hunden, legen wir großen Wert.

 

Eine nette Nachbarsfamilie nimmt unsere Junghunde gern mit auf ihre weiten

Spaziergänge um Eckartsweiler. So prägen wir schon früh Wesensfestigkeit und

neutrales Verhalten anderen Menschen gegenüber - später bei der Hütearbeit ein

doch sehr beruhigendes Verhalten unserer freilaufenden Arbeitshunde

Spaziergängern, Joggern und Kindern gegenüber.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Alter von ca. einem Jahr kommen die Junghunde zur Herde und die

Ausbildung zum Hütehund kann beginnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Hütehundausbildung unterscheidet sich in einem Punkt grundlegend von der

zur SchH oder FH. Die Schäfer arbeiten fast von Anfang an ohne Leine mit dem

freilaufenden Junghund. Dies setzt eine gute Bindung zum Hundeführer und einen

schon halbwegs gefestigten Gehorsam voraus. Der Hund muss den Hütetrieb

( auch "Schaffieber" genannt ) mitbringen. Ihn bei seinen ersten Hüteversuchen

bremsen zu müssen ist besser als ihn "zu den Schafen zu tragen".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der erste Übungsschritt ist das Wehren der Grenze, über die das Vieh nicht fressen darf,

auf der Seite des Schäfers. Darauf bauen dann alle weiteren Schritte auf.

 

Wir brauchen zur Ausbildung bis zur HGH-Prüfung ca. 1 bis 1 1/2 Jahre.

Dies erscheint relativ lang, erklärt sich aber aus der Größe der Herde

( im Sommer 800 - 1000 Tiere ) und der Schwierigkeit unserer Hufungsflächen.

 

Die Prüfungen hat Lutz bei allen Hunden als sog. Eigenleistungsprüfung absolviert.

Dazu wird ein HGH-Richter zu unserer Herde geladen und nimmt die Prüfung

nach der Prüfungsordnung des SV ab.